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RE: Sehr dumm gelaufen

von thaifreund , 24.02.2013 22:50

Eine verschlafene Stadt erwacht zum Leben

Beim jährlichen Anou Savari Festival ist ganz Nong Khai auf den Beinen
Obwohl inzwischen mehr als ein Jahrhundert seit den Vorfällen vergangen ist, steht Nong Khai einmal im Jahr im Zeichen des Anou Savari Festivals, einer Erinnerungsfeier an die Niederschlagung des chinesischen „Ho“-Aufstandes. Jedes Jahr im März organisiert die Stadt dazu eine mehrtägige Gedenkzeremonie, in der an die Tapferkeit und die Opfer der Soldaten jener Tage erinnert wird, die zur Rettung Siams vor den Aggressoren beitrugen, und die für die Wiederherstellung des Friedens ihr Leben ließen.
Den heutigen Generationen soll auf diese Weise die Verpflichtung zu dessen Erhaltung und die Verantwortung gegenüber der Gegenwart und der Zukunft vor Augen geführt werden. Erstmals im Jahr 2010 inszenierte dazu die Verwaltungsorganisation der Provinz eine auf den historischen Ereignissen von damals beruhende Sound- und Lightshow, welche die Ereignisse jener Jahre im Gedächtnis der Menschen wachhalten und den Schülern zugleich die Gelegenheit geben soll, aus der Geschichte zu lernen. Im vergangenen Jahr fand das Spektakel vom 3. bis 13. März statt und da der Autor sich gerade am letzten Tag des Events in der Stadt aufhielt, war die Teilnahme natürlich ein absolutes „Muss“!
Lehrreiches Historienspektakel...
Dem Festival liegen folgende historischen Ereignisse zugrunde: Im Jahr 1877, als Pra Pathum Devapiban Gouverneur von Nong Khai war, überfielen chinesische „Ho“-Kräfte aus der Yunnan-Region Vientiane und bedrohten auch Nong Khai. Die Franzosen nutzten die Bedrängnis, in der sich die Laoten angesichts dieser Überfälle durch chinesische Banden befanden, um die Region von Luang Prabang kurzerhand zum Protektorat ihrer Kolonie Union Indochinoise zu erklären.
Der siamesische König Chulalongkorn (Rama V.) erkannte die Gefahr für sein Land und entsandte daraufhin Soldaten unter dem Kommando von Praya Maha Ammart in die Region, um die Eindringlinge zu vertreiben. Den Streitkräften gelang es letztendlich, die „Ho“-Rebellen aus Vientiane in den benachbarten Dschungel zurückzutreiben.
Zwei weitere Vorfälle mit den „Ho“ ereigneten sich während der Regierungszeit von Rama V.: 1884 wurden erneut verschiedene siamesische Städte von den Aufständischen angegriffen. Mit ihren Überfällen gelangten sie sogar weit nach Süden bis nach Korat (Nakhon Ratchasima), so dass ein zweites Expeditionskorps in Marsch gesetzt wurde. Der siamesischen Armee unter der Führung Seiner Königlichen Hoheit Kromamune Prachak Silakom gelang es schließlich, mit chinesischer und laotischer Hilfe sowie Puan-Kämpfern die Eindringlinge erneut zurückzuschlagen. Diese zogen sich daraufhin nach Laos in die Gebiete um Chiang Kwang und Tung Chiang Khum zurück. Im folgenden Jahr wurden weitere Soldaten entsandt, um auch diese Regionen von den Rebellen zu säubern. Schwere Gefechte wurden gemeldet. Nachdem es siamesischen Kräften gelungen war, die Rebellen zu umzingeln, bereitete schwere Artillerie der Rebellion ein Ende.
Zur Erinnerung an diese Ereignisse ließ Rama V. 1886 ein Denkmal errichten, das Prab Ho Memorial Monument, in welchem die Asche von Soldaten der verschiedenen Einheiten, wie des Grand Palace Garde-Regiments, des Artillerieregiments oder des Farang Rifles Regiment aufbewahrt wurde. 1949 wurde es erneuert. In seinen quadratischen Sockel sind vier Hinweisschilder in den Sprachen Thai, Englisch, Chinesisch und Lao eingelassen.
Auf dem großen freien Platz vor dem alten Rathaus von Nong Khai, vor dem Prab Ho Memorial Monument, wurden an acht Abenden während des Festivals in kleinen szenischen Darstellungen die Ereignisse jener Jahre nachgestellt, so die Belagerung durch die Rebellen, der siegreiche Kampf gegen die Eindringlinge, der Einzug der siegreichen siamesischen Armee und ihrer Verbündeten und schließlich die Wiederherstellung siamesischer Kultur, dargestellt durch den Auftritt traditioneller siamesischer Tänzerinnen.
...und Nong Khais größtes Stadtfest
Neben dem Historienspiel ist das Anou Savari Festival aber zugleich auch Nong Khais größtes Stadtfest. Auf nahezu allen Straßen herrscht lebendige Partystimmung. Die ganze Stadt scheint auf den Beinen. Waren aller Art, Blumen, Elektroartikel, Spielzeug, Kleidung, handgemachte Keramik oder geschnitzte Möbel, auf kleineren oder größeren Ständen gibt es beinahe alles zu kaufen. Sämtliche Gerüche Asiens steigen einem aus den unterschiedlichsten mobilen Garküchen in die Nase. Auf zahlreichen Bühnen werden Shows von Künstlern aus dem gesamten Norden Thailands geboten, Gesangs- oder auch Sportwettbewerbe finden statt, darunter auch „Takraw“, eine Art mit den Füßen gespielter Volleyball. In diesem Jahr findet das Festival von Dienstag, 5. März, bis Freitag, 15. März, statt.
Lothar W. Brenne-Wegener

Quelle: tinis thaipage

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