Urlaubsberichte

Die achte Reise 2008

 von thaifreund , 23.07.2011 22:38

Schon in Mai 2008 ging's wieder nach Thailand, auch wieder mit der Thai, damals war die Thai mit ihren Flügen nicht so teuer. Mein Auto hatte ich wieder bei tourcare geparkt. Der Grund der Reise, war dass ich über Dateinasia diese Dame kennengelernt hatte.




Det Member in einem anderen Forum, meldete Bedenken an: "wenn die dir mal nicht an die Rente will". "Aber die doch nicht". Beim häufigen Chatten hatte sie mir erklärt, dass sie selbständig werden will. Sie redete von einer Gebäudereinigung, das sei ein gutes Geschäft. Ich dachte das hört sich nicht schlecht an, sie weiss was sie will. Wie sie es wollte, wusste ich noch nicht.
In Bangkok angekommen, holte sie mich von Flughafen ab. Zusammen fuhren wir zu einem recht guten und günstigen Hotel, das offensichtlich nur Thais kennen. Essen war günstig, man konnte im Raum sitzen oder in einem grosszügigen Garten. Die Zimmer waren ausreichend gross und verfügten über ein schönes Bad, für 600 Bath konnte man wirklich nichts daran aussetzen. Am nächsten Tag fuhren wir weiter, zu der Behausung die sie eigens für uns angemietet hatte, das war in Samut Prakan direkt beim Erawan Museum. Zunächst musste aber noch ein Bett gekauft werden, das hatte sie anscheinend keines.
In den folgenden Tagen bemühte sie sich mir Bangkok zu zeigen und mit allem zu fahren, was es an öffentlichen Verkehrsmitteln gibt. Busse, Taxen, Skytrain und Express Boot. Zuerst sollte ich Bangkok kennenlernen, schliesslich sollte ich dort mit ihr tätig werden. An einem Tag lieh sie sich ein Auto, mit dem sie mich weit ausserhalb brachte, zu einer Anlage die anscheinend Mietapartments hatte, die musste ich auch ansehen, damit ich ihre Arbeit besser verstünde. Mir hat das ganze gar keinen Spass gemacht, ich hielt es für sinnlos den ganzen Tag in der Gegend herumzukurven.
An einem anderen Tag wollte sie einen Auftrag ausführen, am Morgen erschienen tatsächlich einige Damen, die ich nicht als hübsch bezeichenen will. Alle zusamen gingen los, bewaffnet mit Eimern und Putzgeräten, am Abend hätten sie den Auftrag fertig. Am Abend sagte sie mir, sie würden noch zwei Tage brauchen. es sei grösser als gedacht und es sei alles viel dreckiger als sie gedacht hatte. Der Auftrag brachte immerhin 40 000 Bath, wieviel sie dafür an Löhnen zu zahlen hatte weiss ich nicht, aber viel kann es für drei Tage nicht gewesen sein.
Nun konnten wir uns den schönen Dingen widmen, wie Ancient, Ayuthaya und Floating Markets Ratchburi.




Natürlich mussten wir auch ihre Eltern und ihre Kinder besuchen, wir traten die Fahrt nach Chiang Rai in einem Doppelstockbus an, im oberen Stock ganz vorne. Ich wollte erst die die gute Aussicht geniessen, tat das aber nicht lange, ich bin bald eingeschlafen und erst wieder aufgewacht in einem kleinen Dorf bei Chiang Rai. Dort wurde alsbald eine Party veranstaltet, die natürlich ich zu bezahlen hatte, das ist nicht nur in Isaan so. Dazu fuhren wir in einem klapprigen Pick Up in ein ganz verstecktes Restaurant, in dem das Essen aber echt klasse war. Dort konnte ich auch die ganze Familie kennenlernen, die 16jährige Tochter war wirklich nett, aber die Fünfjährige war so ungezogen wie ich es noch nie erlebt hatte, bekam sie etwas nicht, so teilte sie Ohrfeigen aus, davon blieb auch die Mutter nicht verschont. Aber an einem Morgen hatte sie einen grossartigen Vorschlag: wir sollten zu der Freundin gehen und in ihren Teichen angeln, die gefangenen Fische könnten wir braten. Die Freundin war verheiratet mit einem Deutschen, der es aber vorzog in Deutschland zu wohnen, je mehr ich die Freundin kennenlernte um so besser verstand ich deren Mann. Dort angelten sie so um die zwei Stunden, gefangen haben sie nichts, deshalb kam der Vorschlag, in ein Restaurant mit Isaanfood zu gehen. Im Restaurant wollte die Freundin ein Bier für alle drei, da es mir aber widerstrebt so früh am Tag schon Bier zu trinken, liess mich aber breitschlagen, ein Bier zu dritt das ging gerade noch. Es sollte nicht bei diesem einen Bier bleiben, die soff wie ein Hauptmann und das als Fahrer des Autos. Mir reichte es irgendwann und ich bezahlte um mich zu Fuss auf den Weg zu machen, zu der wollte ich mich nicht mehr in's Auto setzen, so betrunken wie sie war. Nachdem ich aber sehen konnte das meine ex-Freundin am Steuer sass. bin ich eingestiegen.
Plötzlich tat ihre Mutter ziemlich aufgeregt, und sagte ihr einiges was ich natürlich nicht verstand. Sie übersetzte mir, der Bürgermeister sei da gewesen und habe erzählt bald käme die Polizei, wir müssten sofort nach Bangkok zurück. Mir war's recht so gut gefiel es mir in diesem Kaff sowieso nicht. Sie erklärte mir sie hätte für ihren ex-Mann für 50 000 Bath gebürgt, der zahle seinen Kredit nicht zurück jetzt sei sie dran. In Bangkok lief sie mit einem Zettel herum und sprach mit einigen Leuten. Mir sagte sie nach jedem Gespräch, sie brauche sich keine Sorgen machen, alles käme in Ordnung.
Zweimal war ich mit ihr in Pattaya, wo ich ja zum Zahnarzt musste, begeistert war sie davon nicht, sie ist ja schliesslich eine anständige Thailänderin und die meidet Pattaya. Mit viel Mühe konnte ich sie überreden in die Joy Bar mitzukommen wo Loulou seinen Geburtstag feierte.




Als der Tag meiner Abreise gekommen war, war ich nicht sehr traurig. Zu Hause fragte sie mich aber ob ich ihr helfen könnte Maschinen von Kärcher zu kaufen, grosse Staubsauger und Bodenpoliermaschinen. Helfen könnte schon dabei, aber Scheibchenweise kam herüber, dass ich die Maschinen allein zahlen sollte. Als sie dann noch kurz vor dem 15. kam: "und am 15. Geld nicht vergessen". "Was für Geld"? Fragte ich. "Ja jetzt brauche ich jeden Monat 400 €, 200 will meine Mutter und 200 brauche ich". Das war endgültig genug, ich fragte sie ob sie spinnt und brach den Kontakt ab.


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Die achte Reise 2008 thaifreund 23.07.2011
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